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Einträge für April 2009

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Einträge für April 2009

AG "Natur und Umwelt" sammelt Müll

AG "Natur und Umwelt" sammelt Müll

Geschrieben von
Rene Sonnenberg
in Kindersache, Land & Leute
Montag, 27. April 2009
Noch keine Kommentare
Am 21.04.2009 haben die Mitglieder der AG "Natur und Umwelt" der kleinen Grundschule Schmölln wieder ihren alljährlichen "Frühjahrsputz" durchgeführt. Nachdem im letzten Jahr die Wegränder der Straße zum Schmöllner Bahnhof vom Müll befreit wurden,wurde dieses Jahr der Weg von Schmölln nach Wegnershof vom Müll beräumt.

Mit viel Eifer und Spaß suchten zwei Teams die Wegränder ab. Wie letztes Jahr staunten alle nicht schlecht,was da so als Müll in die Landschaft geworfen wurde.

Nach fleißiger "Arbeit" gab es dann auch das "Belohnungseis" für Jeden von Leiter der AG Herrn Einbock.

Zur Entspannung ein Eis !



Dieser Artikel wurde eingesendet von Herrn Einbock, Leiter der AG Umwelt und Naturschutz

30. Hochsprung mit Musik am 1.Mai in Schmölln

Geschrieben von
Rene Sonnenberg
in Sport
Montag, 20. April 2009
Noch keine Kommentare
Hallenkreismeisterschaften der Uckermark

Mai – in Schmölln traditionsgemäß verbunden mit einem sportlichen Ereignis –
„ Hochsprung mit Musik „ nun schon seit vielen auch als offene Meisterschaften der Uckermark durchgeführt. Viele Schmöllner Eltern, Omas und Opas aus den umliegenden Orten zieht es an diesem Tag immer wieder in die kleine Schmöllner Sporthalle. Nicht nur der spannende Kampf um die Höhen, sondern vor allem die stimmungsvolle Atmosphäre bei Aktiven und Zuschauern, aber auch außergewöhnliche sportliche Leistungen kennzeichnen dieses Schmöllner Sportereignis, organisiert in Zusammenarbeit der Schmöllner Schule und dem SV Fortuna Schmölln. Das Besondere 2009 ist, dass der Hochsprung in diesem Jahr im rahmen gleich dreier Jubiläen stattfindet: Der Schmöllner Sportverein feiert sein 60 jähriges Bestehen, der Leichtathletikverein ist seit 1979, also 30 Jahre Bestandteil des organisierten Schmöllner Sports und der Hochsprung wird zum 30.Mal ausgetragen.
Es begann 1980, in Vorbereitung auf die Schmöllner Feierlichkeiten zum 1.Mai wollten Jugendliche und Kinder der Schule diesen Tag sportlich begehen. Schulleitung, Gemeinde und Sportverein unterstützten diesen Wunsch, die Jugendlichen selbst organisierten die Musik dazu. Mehr als 40 Hochspringer zwischen 7 und 17 Jahren waren dabei. Etwa die doppelte Anzahl Zuschauer machten Stimmung und feierten die schon damals gezeigten tollen Leistungen. Toralf Mieß, damals 2. klasse sprang 1,01 m, die neunjährige Änne Meißner
( 3.Kl.) schaffte 1,10 m und steigerte diese Leistung bei der Kreisspartakiade
6 Wochen später auf 1,17 m. Ännes Bruder Jörg ( 4.Kl. ) erreichte 1,25 m und die 14 jährige Anke Bischof sprang 1,47 m hoch.Beteiligte Eltern und Organisatoren waren sich einig, dass muss wiederholt werden. Und seitdem heißt es jedes Jahr am 1. Mai ( nur 1992 und 2008 an einem anderen Tag ) in Schmölln ab 9.00 Uhr „ Hochsprung mit Musik „.
Inzwischen haben mehr als 2200 Hochspringer bei diesem Wettkampf die Latte übersprungen, Hochspringer aus vielen Orten der Uckermark, aus Schulen in Prenzlau, Gollmitz, Gartz, Brüssow und Schwedt, aber auch aus Nachbarkreisen, dem Barnim und dem Uecker – Randow – Kreis, ja sogar aus Berlin kamen Hochspringer nach Schmölln.
Es zeugt auch von der Wertigkeit des Schmöllner Hochsprungs, dass einige Leistungen schon viele Jahre in der Rekordliste ganz oben stehen, aber auch neue Bestleitungen aufgestellt werden.


Hier einige großartige Schmöllner Rekorde:

1986 Änne Meißner ( 15 Jahre ) 1,54 m

1990 Renè Sonnenberg ( 12 Jahre ) 1,53 m
( sprang noch im gleichen Jahr 1,63 m hoch )

2006 Pia –Sophie Brandenburg ( 9 Jahre ) 1,15 m

2006 Mathias Beuthin springt bei den Männern 1,94 m
Das ist der bestehende Rekord in der Schmöllner Halle. Mathias kommt aus Göritz und startet für Einheit Ueckermünde.

2008 Marvin Ebert ( 9 Jahre ) 1,25 m

Und auch das sind Rekorde: der Dammer Christian Schmidt war 2008 bereits zum 20. Mal beim Hochsprung in Schmölln dabei. Die meisten Teilnahmen aller weiblichen Hochspringer hat Peggy Woike ( 17 mal ) aufzuweisen.
Auch in diesem Jahr werden neben Urkunden und Medaillen in den Altersklassen 8 bis Erwachsene wieder Pokale vergeben. Mit dem Pokal des Leiters des Amtes Gramzow, Herrn Schulz; wird die beste Leistung des gesamten Wettkampfes geehrt. Die Schmöllner Schulleiterin Frau Siegmund ehrt die beste Leistung aller Grundschüler. Pokalverteidiger sind Mathias Beuthin ( 2008 – 1,88 m ) und der Brandenburgische Hallenmeister 2009 Marvin Ebert ( Fortuna Schmölln ) , der im Vorjahr als Neunjähriger 1,25 m sprang. Beide Pokalverteidiger wollen auch beim „30. „ dabei sein.
Also Hochspringer der Uckermark, liebe Eltern, liebe ehemalige Teilnehmer, kommen Sie am 1. Mai ab 9.00 Uhr zum 30. Hochsprung mit Musik nach Schmölln!

Altersklassen und Wettkampfzeit:
Geburtsjahre 2000 bis 2002 9.00 Uhr
1996 bis 1999 10.00 Uhr
1995 und älter 11.00Uhr

Im Sinne eines pünktlichen Wettkampfbeginns und der Einhaltung der Wettkampfzeiten bitten wir um Voranmeldung bis Montag , dem 27.04.2009

an:
Diethard Mieß
Schmölln Dorfstraße 62 b
17291 Randowtal
Tel: 039862 2134
Fax: Grundschule Schmölln 039862 35068
email: Diet-Ing@web.de

Bei der Meldung bitte Name, Vorname, Geburtsjahr, Verein / Ort , Schule angeben.
Nachmeldungen am 1. Mai sind bis 15 Minuten vor Wettkampfbeginn mit oben genannten Angaben möglich.

Startgebühr: Kinder und Jugendliche 1€
Erwachsene 2€

dieser Artikel wurde eingesendet von :
Diethard Mieß - Verantwortlicher für Leichtathletik im SV Fortuna Schmölln

Der Hohe Rat lässt grüßen !

Geschrieben von
Rene Sonnenberg
in Ratsbote
Sonntag, 19. April 2009
Noch keine Kommentare
In dieser Rubrik entstand eine Möglichkeit, Zahlen und Fakten, die der Randowtaler Gemeinderat zu veröffentlichen wünscht, direkt unters Volk zu bringen. Wir hoffen, das dieses auch mit regem Eifer geschieht und von Ihnen, liebe Leser auch gelesen und geglaubt wird. Wir sollten uns alle die größte Mühe geben, dass das Leben und Miteinander für alle hier Lebenden und Durchreisenden zu schönen Erinnerungen führt.
In Form von Kommentaren, die übrigens zu jedem Artikel in diesem Regionalblog abgegeben werden können,
ist Meinungsäußerung möglich und erwünscht.

Viel Spaß und gutes Gelingen

in Ihrer Heimat-Gemeinde Randowtal.
Fotowettbewerb, der Erste !!

Fotowettbewerb, der Erste !!

Geschrieben von
Rene Sonnenberg
in Neuigkeiten
Sonntag, 19. April 2009
Noch keine Kommentare
Hallo Randowtaler ,

der Frühling ist voll losgebrochen und bringt das Land zum blühen. Es gibt unzählige Dinge, die einem die Mundwinkel hochziehen, das Herz und den Blick weiten. Vor Freude und Staunen bleibt man stehen und möchte "ein Haus davor bauen". Zeigen sie uns diese Orte !
Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse (digital per email!) mit Ortsangabe und kurzem Text !
Lassen sie uns im Randowtal und dem Rest der Welt daran teilhaben!

Unsere Heimat hat doch einiges zu bieten.

Die schönsten Motive werden in besonderer Weise von uns gewürdigt.

Osterwasser holen

Geschrieben von
Edgar Lemke
in Land & Leute
Mittwoch, 15. April 2009
Noch keine Kommentare
Osterwasser holen, das vierte Mal
Ostersonntag, 12.04.2009

So ein Kaiserwetter hatten wir wohl zu Ostern seit 10 Jahren nicht. Eine pralle goldene Sonne scheint
vom leuchtend blauen Himmel. Und auf der Erde machten sich um 8:00 Uhr 3 handvoll Verwegene auf zur Quelle „Friedrichsbrunn“ zum Osterwasser holen.
Früher ging es nach dem Tanzvergnügen in aller Frühe zum Osterwasser holen um den Mädchen zu imponieren. Also nach einem Tanzabend, Weinselig und dann Schweigend den Weg zu absolvieren
ist ja wohl fast unmöglich.
Auch wir gingen schweigend (und das fällt schwer) bis zum Treffpunkt auf dem Räuberberg. In diesem Jahr konnten wir den, neben der Straße eingerichteten Weg nutzen. Oben angekommen wurden wir mit „Glück auf“ und „Frohe Ostern“ und einem guten Schluck Quellwasser herzlich von Familie Sonnenberg begrüßt.
Birgitt und Kurt hatten wiedermal ein bisschen was vorbereitet.
Nun wurde in gemütlicher Runde, bei herrlichstem Wetter und lautstarkem Vogelgezwitscher, Mitgebrachtes verzehrt. Es wurde, allerdings vergeblich versucht, Goethes Osterspaziergang zu rezitieren. Daher am Ende Selbiger zum Üben.
Einige machten sich dann auf zur Quelle, um etwas Wasser für den Osterkaffee mit nach Hause zu nehmen. Andere wanderten noch zur Aussichtsplattform und alle trafen sich dann an der Ruine der uralten Räuberburg zu einem Foto.
Danach ging’s dann zurück; vollgetankt mit gutem Essen, leckerem Quellwasser und einer Menge guter Laune (wegen des Eierliköres), gerüstet für das Osterfest.
Übrigens, eine Wanderung über den toll ausgebauten Weg zum Räuberberg ist das ganze Jahr ein Erlebnis und ein guter Tipp für einen Sonntagsspaziergang.

Edgar Lemke

Aus: Johann Wolfgang von Goethe, Faust

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick, im Tale grünet Hoffnungsglück.
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur;
aber die Sonne duldet kein weißes:
Überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt's im Revier,
sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen finstern Tor dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn.
Denn sie sind selber auferstanden,
aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus der Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluß, in Breit' und Länge,
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und bis zum Sinken überladen
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel, hier ist des Volkes wahrer Himmel,
zufrieden jauchzet groß und klein.
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!

Zweiter Sponsorenlauf für die Kleine Grundschule Schmölln

Geschrieben von
Claudia Bruhn
in Sport
Montag, 13. April 2009
Noch keine Kommentare
Bewegung für einen guten Zweck

Am 6. Juli 2008 fand zum zweiten Mal ein Sponsorenlauf für die Kleine Grundschule Schmölln statt. Geplant war, die damit eingenommenen Gelder für Maßnahmen zur Verschönerung der Schule einzusetzen.
Trotz Hitze und Sommerpause fanden sich 47 Laufwillige am Start auf dem Schulsportplatz ein. Nicht nur Schüler der Schule, sondern auch einige Lehrer, Eltern, Verwandte, Freunde und Bekannte wollten sich für diesen guten Zweck bewegen. Im Vorfeld hatte sich jeder Teilnehmer mindestens einen Sponsor gesucht der bereit war, pro absolviertem Kilometer einen bestimmten Geldbetrag zu spenden. Unter den 56 Sponsoren fanden sich Unternehmen der Region, das Amt Gramzow, Vereine sowie Angehörige und Freunde der Teilnehmer.

Wie schon beim ersten Sponsorenlauf für die Schmöllner Schule im Jahr zuvor standen wieder eine 2 km- und eine 8 km-Runde zur Auswahl. Schnelligkeit spielte dabei keine Rolle: die Strecken konnten durch Laufen, aber auch durch Wandern oder Nordic Walking ein- oder mehrmals bewältigt werden. Nach dem Zieleinlauf stärkten sich die Teilnehmer mit Gulasch aus der Gulaschkanone der Feuerwehr Damme, Kuchen und Getränken.

Nachdem nun alle Sponsorengelder eingegangen sind, haben sich die Einnahmen aus den Läufen 2007 und 2008 auf insgesamt rund 5 900 € summiert. Der größte Teil dieses Geldes ist in den vergangenen eineinhalb Jahren bereits investiert worden, um die Schule attraktiver zu gestalten. So wurden beispielsweise 3 Klassenräume und das Lehrerzimmer in der Turnhalle renoviert sowie die Decken der Schulflure neu verkleidet. Weitere Maßnahmen sind derzeit in Planung.

Die Initiatoren des Laufs möchten auf diesem Wege nochmals allen Sponsoren für ihre Unterstützung danken. Die noch ausstehenden Spendenquittungen werden in Kürze versandt. Ein herzlicher Dank auch an alle freiwilligen Helfer, die durch ihr Engagement diese Veranstaltung überhaupt erst ermöglicht haben. Eine Liste mit allen Läufern, Sponsoren und freiwilligen Helfern sowie einige Fotos werden demnächst auf der Website des Amtes Gramzow (www.amt-gramzow.de) veröffentlicht.

Der nächste Sponsorenlauf für die Kleine Grundschule Schmölln wird am 13. September 2009 stattfinden. Einzelheiten zum Ablauf werden rechtzeitig bekannt gegeben. Auf eine rege Beteiligung freut sich schon jetzt
das Organisationsteam

Quelle: Amtsblatt vom 8. April 2009

Der K.u.K. on Tour

Geschrieben von
Edgar Lemke
in Land & Leute, Vereinswelten
Samstag, 4. April 2009
Noch keine Kommentare
Nach einigen Jahren Abstinenz hatten wir es geschafft:
es war eine Vereinstour angesagt. Und nicht irgendeine Tour, sondern eine Radtour. Der Verlauf war folgendermaßen geplant: von Schmölln nach Schwaneberg zum Frühstück. Weiter über Grünberg, Frauenhagen nach Brüssow zum See. Grillen und gemütliches Beisammensein am hohen Ufer. Zurück um den Brüssower See und dann die Strecke retour. Für das leibliche Wohl waren Marina Lemke und Birgit Sonnenberg verantwortlich. Sie hatten auf Mannis „Campo“ Grill, Würstchen, Getränke, Holzkohle usw. geladen, um, wie schon erwähnt, am Zielort zünftig zu grillen.

Eingeladen zum 26.05.2007, mit Start um 8:30 Uhr am Schmöllner Räuber, ging es ab nach Schwaneberg auf den Lance´hof zum Frühstück.
Teilnehmer mit Rad waren: Marianne und Heinz Burrmann, Edgar Lemke, Kurt Sonnenberg, Uschi Rjaibi, Laura, Peter Mehls, Eva-Maria Christ, Peter Ludewig und Annett Marquardt. Kerstin Sommer nahmen wir ab Schwaneberg mit. Herr Lemke hatte sich natürlich noch kein Fahrrad besorgt und so ging’s noch mal zurück zu Sonnenbergs Neubau, um ein Rad zu holen. Die Fahrt nach Schwaneberg ging reibungslos von statten. Außerdem mussten sich Ross und Reiter erst mal beschnuppern.
In Schwaneberg hatte Birgit den Frühstückstisch schon gedeckt. Es gab frische Brötchen, selbst gemachte Leberwurst von Huhn und Schwein, verschiedenen Käse, Honig aus eigener Imkerei und lecker Kaffee. Es war eine Lust an dieser Tafel platz zu nehmen.



Mit Gesprächen, Gelächter und den Gedanken an das was die Radtour bringen könnte, verging die Zeit wie im Fluge. Plötzlich war es 9:30 Uhr und Peter Ludewig gemahnte uns an unser eigentliches Vorhaben.


Also, auf geht’s. Die Ketten geölt, Luftdruck überprüft und die Klingeln gespannt, ging es in die Pedalen. Die Fahrtkonstellation war bald gefunden. Der älteste Teilnehmer(Peter L.) und die jüngste Teilnehmerin(Laura) vorne weg und der Rest hinterher. Das Feld rollte in Windeseile die Landstraße entlang, dass die Straßenbäume nur so vorbeiflitzten.
Eine Schafherde am Wegesrand wäre fast mitgekommen, es trennte sie nur der Zaun von den Radfahrern. Vorbei an Klausthal, am Tanger und durch Grünberg radelten wir Richtung Frauenhagen. Leichte Hügel waren kein Hindernis und alle waren guten Mutes.

Dass uns bis zur Einfahrt Hella der Verpflegungswagen immer noch nicht überholt hatte, machte uns schon etwas stutzig. Würden wir so weiterfahren, wären wir eher am Ziel als das Essen. Niemals! Also Rast am HP Frauenhagen und erstmal etwas erfrischt und den „Kaffee weggebracht“. Und dann kam der Campo und wir waren beruhigt.
Wanderung zum Mühlenfliess

Wanderung zum Mühlenfliess

Geschrieben von
Edgar Lemke
in Land & Leute
Samstag, 4. April 2009
Noch keine Kommentare
Am 18.05.2007 startete die zweite Wanderung durchs Mühlenfliess. Eingeladen hatte die Bürgermeisterin der Gemeinde Randowtal, Frau Christ. Treffpunkt und Ausgangspunkt war diesmal der Ziegeleisee (Überschwemmung).
Viele Interessierte hatten sich eingefunden um, unter fachkundiger Führung von Kurt Eilmess (Kurti), etwas über die Vogel- und Pflanzenwelt des Mühlenfliesses zu erfahren.
Herr Eilmess hatte interessante Informationen, z:B.: „Der Biber zieht von der Randow aus durch den Ziegeleisee, das Mühlenfliess entlang, zum Sand- und Dunkersee“, oder „es gibt in unserer Region schon etwa 10 brütende Silberreiherpäarchen.“ Weitere Ausführungen über Teich- und Schilfrohrsänger und andere Piepmätze begleiteten uns von Beginn unserer Wanderung auf der Westseite (eickstedter Seite) des Mühlenfliesses an.
Eine selten gewordene alte Bruchweide aber auch vegetationstypische Gräser säumten den Weg. Vorbei an Feldern ging es immer weiter Richtung Norden.
In einer alten Mergelgrube, die seinerzeit als Rohstofflieferant für die Ziegelei diente, fanden wir einen skelettierten Dachsschädel, der von Kerstin Petrauschke, unter Mutterns Protest, als Anschauungsmaterial für die Kinder mitgenommen wurde.
Herr Eilmess gab wichtige Tipps zur Pflege von Trocken- und Halbtrockenrasen.
Gräser und Wildblumen wurden gefunden und bestimmt. Bodenanzeiger, Kreuzblütler und anderes zog die Aufmerksamkeit eines interessierten Publikums auf sich. Nach dem das Mühlenwehr unter leichten Strapazen überquert war, ging es auf der Schmöllner Seite an den Heimweg.
Ein kurzer Zwischenfall, Frau Stein war bis zum Knie im Modder versunken, brachte uns leicht ins Stocken, hielt uns aber nicht auf.

Auch dass der Raps, mannshoch, den Weg versperrte konnte uns nicht entmutigen. Schnell eine Gasse gebildet und los ging es im Gänsemarsch bis zu einer Leitspur, die uns sicher zum Feldrand bringen sollte. Aber so eine Leitspur hat eben auh ihre Tücken.
Nach dem alle Widrigkeiten gemeistert waren erreichten wir mit schmutzigen Schuhen und etwas abgekämpft die Landstrasse. Herr Eilmess nahm die Dankesworte und den Aufmunterungstrunk von Frau Christ freudig entgegen und versprach, zu einer nächsten Tour wieder zur Verfügung zu stehen.

Auf Wanderung zur Hölle !

Geschrieben von
Edgar Lemke
in Land & Leute
Samstag, 4. April 2009
Noch keine Kommentare
Nach unserer aufregenden Wanderung zum Mühlenfließ im Mai hatten wir verabredet, später wieder eine geführte Wanderung zu unternehmen. Der Termin wurde für Ende August festgelegt und es wurde rechtzeitig zum 30.August 2007 eingeladen. Dieses Mal ging es in die Hölle, in die Grenzer Hölle.
Es ist schon eigenartig. Dieser Ort ist nur knappe 7 km von Schmölln entfernt und doch waren einige auch Alteingesessene dort noch nie.
Eingefunden hatten sich ca. 25 Mitstreiter, die trotz des grauen Wetters den Ausführungen von Kurt (Kurti) Eilmess folgen wollten. Vielleicht gab es ja auch wieder etwas zu entdecken.
Los ging’s also um 18:00 Uhr mit zügigem Schritt in Richtung Grenzer Badesee und von dort zu einem Aussichtshügel. Diese Erhebung liegt etwas innerhalb eines jungen Waldes, eines Waldes im „Kleinkindststadium“. Zu dieser Anpflanzung machte der Förster des Gutes Schwaneberg, Herr Einbock, sehr interessante und emotionale Ausführungen. So unter anderem, ist diese Anpflanzung ein 27 ha großer Laubwaldbestand. Es wurden entsprechend der Bodenproben Bäume gepflanzt, d.h. dort wo besserer Boden ist, hochwertigere Bäume und dort wo weniger guter Boden ist auch weniger hochwertige Bäume.
Eiche, Esche, Rüster und Wildobstgehölze wurden verwendet. Um einen natürlichen Bewuchs zu erreichen, wurde ein ca. 15 – 20 m breiter Buschstreifen angelegt. Hier tummeln sich der Wuchshöhe entsprechend Hundsrosen, Hartriegel und andere Büsche.

Zur Vegetation fand Herr Eilmess noch ein paar Worte. Diese Erhebung ist zur Südseite mit einer Trockenrasenvegetation bewachsen. Unter anderem kommt dort der wilde Rittersporn vor.
Nach diesem Aufenthalt auf dem Hügel ging es weiter in Richtung Grenzer Hölle.
Zwischen der Neupflanzung und dem See gelangten wir auf freien Acker. Auch hier fanden sich Wildkräuter und wir lernten, dass wilde Petersilie giftig ist. Nach ca. 200 m entlang eines Fließes erreichten wir eine für die Uckermark typische Geländeform. Im Vordergrund schilfbewachsener Morast durchflossen von einem natürlichen Bach. Diese Biotope sind, auch ohne Hinweisschilder durch das Brandenburgische Naturschutzgesetz geschützt. Dahinter erhebt sich ein Hügel, der im Zuge der Kuppenbewirtschaftung Mitte der 80ziger Jahre mit Fichten bepflanzt wurde.
Diese Kleinode der Uckermärkischen Natur enthalten auf kleinem Raum einen größeren Artenreichtum in Flora und Fauna als zum Beispiel das Biosphärenreservat Schorfheide.
Eine weitere kurze Wegstrecke brachte uns bis an die Grenze der Gemeinde Randowtal zur Gemeinde Carmzow//Wallmow des Amtes Brüssow. Der Regen der nun einsetzte, setzte allen tüchtig zu, aber wie sagt das Sprichwort: „Es gibt kein schlechtes Wetter. Es gibt nur verkehrte Bekleidung.“
Und dann endlich hatten wir die Grenzer Hölle erreicht. Um ehrlich zu sein, die Hölle hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt.
Frau Kluge, die zurzeit an der Grenzer Chronik schreibt klärte uns dann auch auf. Eine Hölle ist, mit diesem Namen von Alters her in der Grenzer Umgebung nicht verbürgt. Aber der Ort an dem wir standen hieß früher „Zu den Hellbergen“. Daher ist anzunehmen, dass durch sprachliche Verwerfungen aus Hellbergen irgendwann Mal Hölle gebildet wurde.
Während unserer Wanderung erfuhren wir auch, dass von der Wallmower Seite aus in dieses einzigartige Gebiet riesige Windräder gestellt werden sollen. Die Verantwortlichen, die auf der einen Seite den Schutz der Natur über Alles stellen, gestatten auf der anderen Seite die Zersiedelung der Natur durch riesige Windräder, deren Effektivität noch nicht mal nachgewiesen ist.
Über Stoppelfelder ging es zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Dort bezeugten wir mit unserer Unterschrift, dass wir gegen den Bau weiterer Windräder sind.Zu einer nächsten Wanderung verabredeten wir uns zum nächsten Frühjahr.

Also, bis dahin Allen eine schöne Zeit.

Edgar Lemke
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11.03.12 12:56Kirche vom See aus_dkl

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